Die Dinge des alltäglichen Lebens oder die unendliche Packliste

Es müssen wahrscheinlich bis zu zehn Testfahrten gemacht werden, bis sich wirklich all das an Bord befindet, das man sonst tagtäglich zuhause benutzt. Angefangen von der kleinen Waage, mit der die morgendliche Portion Hundefutter abgewogen wird bis hin zu Omas Messer, mit dem sich nach all den Jahren das Brot noch immer am einfachsten schneiden lässt…

Da will man bzw. frau  locker flockig durch die Welt reisen und sich frei machen vom mitunter spießigen Alltag – und dann vermisst man sie schon auf der Testfahrt nach Amsterdam – all die praktischen Dinge des alltäglichen Lebens. Also, entweder ab in den nächsten Drogeriemarkt oder als weiteren Punkt auf die Packliste setzen.

Und wie bzw. was packt man eigentlich, wenn man nach der Europatour mit dem Womo Monate später mit dem Flieger auf die andere Seite der Erdkugel fliegt, jedoch nicht mehr in seine Wohnung kann, da diese für ein komplettes Jahr an jemand Anderen vermietet ist? Planen für 11 Monate, nicht nur für sich selber, sondern auch den kleinen Wurm, der gerade in den ersten Monaten stetig wächst.

Bereits vor zwei Wochen hatten wir angefangen eine Packliste zu schreiben. Natürlich wurden die üblichen Dinge wie Jeans und Pullis, Zahnbürste, Windeln, Duschgel etc. als Erstes notiert. Diese Din A4-Seite sollte an die Tür gehängt und die bereits eingepackten Sachen gleich abgehakt werden. Mittlerweile besteht die Liste allerdings aus mehreren Seiten plus einer digitalen Version im Handy für all die Sachen, die einem auch noch unterwegs (wie hier in Amsterdam) einfallen, wenn man die Liste gerade mal nicht zur Hand hat.

Zusätzlich kam die Frage auf, wo eigentlich das Womo abstellen, während wir in Australien-Neuseeland-Bali weilen? Neben der Packliste musste also auch eine ToDo-Liste her, in der nun Punkte wie „Passfoto für Kinderreisepass“, „Nachsendeantrag“ oder eben „Stellplatz klären“ stehen.

Nun bleiben uns noch 9 Tage bis zum endgültigen Start, und es scheint teilweise wie ein Rennen gegen die Zeit. Wirft man einen Blick auf die ToDo-Liste könnte man auch gut und gern erst zwei Monate später starten :). Ich bin zuversichtlich, wir schaffen das, müssen wir ja auch, sonst müssen wir uns die Wohnung sehr bald mit den Zwischenmietern teilen ;).

 

P.S.: Sollte jemand von Euch ebenfalls planen für ein Jahr zu verreisen, meldet euch gern und wir geben unsere Liste(n) an euch weiter :). Vielleicht erspart es euch viel Zeit….

2 Gedanken zu „Die Dinge des alltäglichen Lebens oder die unendliche Packliste&8220;

  1. Der Keller ist fast leer. Vielleicht passt ja was in den Volvo, da ich da rein räumen kann.

    Freu mich auch über Abgetragene-Sachen-Pakete von unterwegs. Könnt ihr ja dann aussortieren, wenn ihr im Oktober zum duschen vorbei kommt. 🙂

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