Entspannt in Lissabon

Daran könnten wir uns glatt gewöhnen. Mitten in Graça auf der eigenen kleinen Terrasse vor dem Apartment sitzen, Kaffee trinken, einen Schnack mit den Nachbarn halten und die Touristen, die hier durch die Straße spazieren, anstarren (ein bisschen Zoo-Feeling). Das ist das Schöne, wenn man eine Stadt schon des Öfteren besucht hat und nicht mehr den Drang verspürt, von morgens bis abends etwas Tolles entdecken zu müssen. Wohl wieder ein Unterschied zwischen dem Touristen- und Reisenden-Dasein.

Gestern haben wir einen längeren Spaziergang unternommen, sind zur Burg gewandert und ein bisschen durch die Innenstadt. Entweder nimmt man bzw. eine Frau die Stadt ganz anders wahr, wenn sie alleine reist, oder es sind mittlerweile immer mehr Touristen unterwegs. Ich fand es gestern gar nicht mehr so schön. Die Stadt ist viel zu voll. Überall hört man Deutsch oder Französisch, teilweise russisch. Die Portugiesen sprechen schon von Terramotourism (Erdbebentourismus). Sicherlich ist mir bewusst, dass auch wir dazugehören, selbst wenn wir uns nicht wie die typischen Touristen fühlen.

 

Heute wollten wir am Nachmittag auch ein wenig spazieren gehen und am Womo nach dem Rechten schauen. Den Rest des Nachmittags verbrachten wir dann auf der Polizeistation. Doch dazu morgen mehr….

Nun erst einmal eine entspannte Nacht Euch allen und einen schönen Samstag

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.