Final destination: Lissabon

Es ist soweit, wir haben die letzte Station unserer diesjährigen Europa-Tour erreicht.

Und wen haben wir hier als Erstes kennen gelernt? Freiburger, die vor 2 Jahren nach Hamburg- Ottensen gezogen sind :). Aber der Reihe nach…

Nach einer aufregenden Nacht (Mückenalarm im Womo) verlief der heutige Morgen wieder einmal sehr gemütlich. Wir frühstückten in aller Ruhe vor dem Womo unter all den hübschen Pinienbäumen und trafen die letzten Vorbereitungen für die Weiterfahrt. Dazu gehörte natürlich auch ein netter Plausch mit den Nachbarn aus Belgien. Kurz vor Abfahrt bekamen wir von der besagten Nachbarin plötzlich ein selbst gemaltes, sehr hübsches Gemälde (Avignon) geschenkt, für das wir sogar schon einen Platz im Womo gefunden haben. Nun brauchen wir nur noch Hammer und Nagel – das Foto davon folgt dann natürlich prompt. Wir haben uns wirklich sehr gefreut. Das ist eine tolle Erinnerung an diese Reise!

Gegen 13 Uhr schafften wir endlich den Absprung und fuhren vorerst nur ca. 3 km zum nächsten Strand, Praia do Guincho, wo wir einen großartigen Womo-Parkplatz fanden und Papa Hammerwellen zu sehen bekam. Es wimmelte nur so von Surfern. Zu gern wollten wir einen kleinen Happen essen gehen und das Geschehen im Wasser näher betrachten. Eine nähere Betrachtung der Speisekarten der umliegenden Restaurants veranlasste uns dann allerdings doch zur baldigen Weiterfahrt (Hauptgericht ab 45€). Wir entschieden uns dieses Mal gegen die Autobahn und für die Küstenstraße – die richtige Entscheidung! Vorbei an Cascais‘ und Estorils Villen mit Meerblick mit einem Zwischenstopp in Carcavelos, weiter am Torre de Belem und der großartigen Brücke vorbei bis hin zum Parkplatz, auf dem unser Womo die nächsten Tage auf uns warten muss (und bis Sonntag hoffentlich unversehrt dort stehen bleibt!!! – sonst müssten wir alle zurück nach Deutschland fliegen :().

Dann kam der anstrengende Teil der Reise: Die Entfernung vom Parkplatz zum angemieteten Apartment beträgt zwar nur einen knappen Kilometer, ist aufgrund der vielen Hügel jedoch reinste Knochenarbeit. Fietje, die Hunde, das Gepäck und der Kinderwagen mussten allesamt bergauf getragen/-schoben werden. Als wir dann jedoch an der entsprechenden Straße ankamen, waren wir alle komplett begeistert. Fietje juchzte vor Freude, als er allein auf dem großen Sofa sitzen und auf das Bett auf der Galerie schauen konnte (und später umgekehrt). Und auch die Hunde schienen sich von Anfang an pudelwohl zu fühlen. Ein Mini-Apartment für uns fünf und die nächsten 4 Tage. Super!

Da Fietje so aufgedreht war und nicht ans Einschlafen zu denken, steckten wir ihn erneut ins Tragetuch und erkundeten die Nachbarstraßen. An einem Bistro entschieden wir uns dafür, Sandwiches mitzunehmen, um diese auf unserer kleinen Terrasse zu verspeisen. Die Wartezimmer wurde uns versüßt, in dem ein Vater mit seiner kleinen Tochter zu uns kam, da sie gern die Hunde streicheln wollte. So kamen wir ins Gespräch, und es stellte sich heraus, dass die drei vor zwei Jahren nach Hamburg gezogen sind und hier eine Freundin besuchen, die vor Ort an der Deutschen Schule arbeitet – Zufälle gibt’s… Die Welt ist wirklich klein!

Fietje ist gegen 22 Uhr ohne jeglichen Protest eingeschlafen; und auch für uns wird es nun Zeit. Daher wünschen wir auch Euch eine gute Nacht und bis ganz bald – spätestens in Deutschland 🙂

 

 

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