The weather is here, I wish you were beautiful

Montag, 21 Uhr, noch immer auf dem Zeltplatz kurz hinter Byron Bay. Erstmalig auf dieser Reise hatte unsere Wetter App einmal Unrecht, und wir blieben gestern komplett vom Gewitter verschont. Somit hatten wir unendlich viel Zeit, um einen Ausflug zum Leuchtturm zu unternehmen, über den sonntäglichen (Floh-)Markt zu schlendern sowie später am Strand zu sitzen und den Wellen sowie diversen Hunden beim Gassigang zuzuschauen. Wir kamen mit dem einen oder der anderen ins Gespräch (z.B. mit Mister „Shake the pineapple“) und genossen die gemütliche Sonntagsatmosphäre am Main Beach von Byron Beach.

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Kaum jedoch im Zentrum zurück, holte uns das Sehen und Gesehen werden-Spiel wieder zurück auf den Boden der Tatsachen. Während die einen, meist jüngeren Leute, hier versuchen möglichst cool herüberzukommen, wollen die anderen u.a. mit ihrem fahrbaren Untersatz zeigen, dass sie es zu etwas gebracht haben. Auch hier herrscht, wie in HH-Eimsbüttel oder auf dem Berliner Prenzlauer Berg Buggaboo-Alarm (Kinderwagen). Das Hippie-Flair vermissen wir also auch weiterhin. Selbst auf dem Markt gab es nur noch wenige Händler, bei denen man das Gefühl hatte, dass sie die angebotene Ware selbst hergestellt bzw. mit Freude dort verkaufen. Vielen standen die Dollarzeichen in den Augen. So wurden u.a. Babybodys für jeweils 50 australische Dollar (!) angeboten, während die Damen sich hinter dem Stand darüber unterhielten, wann sie wohl endlich in den heimischen Pool springen können… Insgesamt hatte man den Eindruck, dass so ziemlich alle Händler eingewanderte Europäer sind. Einer lieben, spirituellen Französin habe ich es aber immerhin zu verdanken, dass ich nun ein kleines Andenken an diese Reise am Finger (neben dem wunderschönen Ring von Fietjes Uroma) tragen darf :-).

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Heute Morgen bekamen wir von dem französischen Paar, das wir hier im Zeltplatz-Restaurant kennen gelernt haben, den Tipp, nach Nimbin bzw. Mullumbimby zu fahren. Dort wohnen mittlerweile anscheinend nun jene Leute, die Byron Bay ehemals zu seinem Ruf verholfen haben, es sich nun aber nicht mehr leisten können hier zu wohnen (!). Da wollen wir hin!

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Vorerst jedoch versuche ich mithilfe von Gaz noch einmal mein Glück auf dem Surfbrett. So lange wir noch vor Ort sind, muss man bzw. Frau die Traumstrände zum Surfen nutzen. Die Hippie-Vibes heben wir uns für Mitte bzw. Ende der Woche auf, bevor es schließlich weiter in Richtung Sydney bzw. Trial Bay geht.

Nun, da es am Himmel nun doch (endlich) ordentlich blitzt und donnert, gehen wir ins Bett, um uns von dort aus das Naturschauspiel anzusehen. Euch wünschen wir noch einen gemütlichen Montagabend und eine schöne Woche <3

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